ChristaGraves

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Der Unterschied zwischen Erfolg und Misserfolg bei der Anwendung von EFT

EFT (Emotional Freedom Techniques) ist ein wundervoller Helfer in vielen Lebenslagen selbst da, wo andere Methoden bereits versagt haben. Obgleich es eine einfache Methode ist, die auch von Laien sehr schnell erlernt werden kann, stellen sich manchmal bei Neulingen Probleme ein, die folgende Ursachen haben können:

Sie geben zu früh auf

Die Ursache einer negativen Emotion hat in den häufigsten Fällen mehrere Aspekte. Als Beispiel nehmen wir mal das Beispiel einer Phobie vor Mäusen. Wenn man jetzt z.B. nur die generelle Angst vor Mäusen bearbeitet, glaubt man zunächst erfolgreich zu sein. Doch dann, siehe da, die Maus bewegt sich und die Phobie tritt sofort wieder in Aktion. Die Bewegung der Maus ist ein neuer Aspekt und muss deshalb als solches zusätzlich bearbeitet werden, bis sich auch zu der Bewegung der Maus keine negativen Emotionen mehr zeigen.

Sie sind nicht spezifisch genug in ihrer Aussage über das Problem

Nehmen wir z.B. die Situation, wo eine Person von ihren Eltern immer wieder beschimpft wurde. Wenn wir jetzt nur generell die Beschimpfung durch die Eltern beklopfen, dann tut sich gewöhnlich gar nichts, weil der Klient nicht emotional mit dem Vorfall verbunden ist. Beziehen wir uns jedoch auf eine bestimmte Situation, sagen wir mal, wo der Klient auf seine kleine Schwester aufpassen sollte und dies vernachlässigte, dann beziehen wir uns auf ein bestimmtes Ereignis zu einer bestimmten Zeit und so hat der Klient einen direkten Bezug zur Sache.

Sie benutzten zu komplizierte Sätze

Je spezifischer die Aussage hinsichtlich der negativen Emotion und je einfacher die Sätze, desto mehr kann sich der Klient auf seine Gefühle konzentrieren.

Sie testen ihre Resultate nicht

Um noch einmal auf unser Beispiel einer Schlangenphobie zurückzukommen, kann es vorkommen, dass wir vielleicht der Ansicht sind, dass nachdem wir auch die Bewegung der Schlange bearbeitet haben, die Phobie sich aufgelöst hat. Wenn wir nun aber den Klienten bitten einen Film bezüglich einer Begegnung mit einer Schlange in seinem Kopf anzusehen, wird man schnell feststellen, durch mögliche Reaktionen des Klienten, ob die Phobie wirklich aufgelöst wurde. Das nennt man die Filmtechnik.

Sie verbinden sich nicht mit dem Problem

Eine generelle Bearbeitung bringt auch nur generelle Lösungen. Nur wenn wir eine Verbindung mit der negativen Ursache hergestellt haben, können wir die dadurch verursachte Blockade auflösen.

Sie übersehen, dass in jeder Krankheit auch ein Vorteil stecken kann

In jeder Krankheit steckt manchmal auch ein Vorteil, dass wird natürlich nicht bewusst so wahrgenommen. So kann es z.B. sein, dass eine Angst vor Plätzen ein unbewusster Drang nach Aufmerksamkeit maskiert. Auch das muss bei der Bearbeitung berücksichtigt werden, um langfristig erfolgreich zu sein.

Sie übersehen eine mögliche psychoenergetische Umkehrung

Eine psychoenergetische Umkehrung kann z.B. vorliegen, wenn trotz aller versuche abnehmen oder vielleicht das Rauchen aufgeben zu wollen, man immer wieder rückfällig wird. In diesen Fällen besteht ein unbewusster Vorteil, das, was man ändern will eigentlich beizubehalten. Das kann durch die Anwendung des so genannten Sore Spots oder durch die 9-Gamut-Folge beseitigt werden.

Sie übersehen ein mögliches Vorhandensein des sogenannten Switching

Bei einem Switching (einer neurologischen Desorganisation) ist die Reaktion ähnlich wie in Punkt 7, die Intensität verändert sich kaum trotz mehrerer intensiver Klopfrunden. Hier können bestimmte Übungen, wie das Klopfen des Thymuspunktes, Über-Kreuz-Bewegungen sowie die sogenannten Three Thumps Abhilfe schaffen.

Sie vergessen die Intensität zu beachten

Die Intensität hilft nicht nur dem Therapeuten, sondern auch dem Klienten, den Erfolg einer Behandlung zu beurteilen. Geben wir der Intensität keine Beachtung, dann wissen wir nicht, wo wir uns in der Behandlung befinden, und lassen den Klienten vielleicht zu früh nach Hause gehen, wo noch viel mehr bearbeitet hätte werden müssen.

Sie sind nicht einfallsreich genug.

Dieser Punkt bezieht sich auf die bereits erwähnten verschiedenen Ansätze wie z.B. die Filmtechnik. Diese Technik ermöglicht es den Therapeuten, sich behutsam an tiefe traumatische Erlebnisse vorzutasten, ohne dabei zu tief in die Wunden eintreten zu müssen. 

Wenn diese 10 Punkte beachtet werden, dann kann eigentlich nichts schief gehen.