ChristaGraves

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Wie erkenne ich eine Depression?

Viele Menschen machen in ihrem Leben die Bekanntschaft einer depressiven Verstimmtheit, der Melancholie oder Niedergeschlagenheit, einer Stimmung, wo ein schweres Gewicht auf unseren Schultern zu Lasten scheint und wir einfach nicht wissen warum wir uns so fühlen. Das geht jedoch meisteins innerhalb von kürzester Zeit vorüber und wir haben wieder Freude am Leben.  Je länger es jedoch anhält, kann es zu einem Problem werden, das lebenseinschränkend sein kann.

Man unterscheidet zwischen einer leichten, mittelschweren oder schweren depressiven Episode (ICD-10 Kapitel V) bis hin zu einer schweren depressiven Episode mit oder ohne psychotische Symptome.

Die Anzeichen einer leichten depressiven Episode

  • Depressive Verstimmung, in einem für den Betroffenen ungewöhnlichen Ausmaß, die die  meiste Zeit des Tages und fast jeden Tag mindestens zwei Wochen anhaltend andauert. Der Grund der Verstimmung erscheint im Wesentlichen unbeeinflusst von den Umständen.
  • Interesse- oder Freudeverlust an Aktivitäten, die normalerweise als angenehm empfunden wurden.
  • Ein verminderter Antrieb oder eine gesteigerte Tendenz zur Ermüdbarkeit.
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    Weiterhin können auftreten:

  • Verlust des Selbstvertrauens oder Selbstwertgefühles
  • Unbegründete Selbstvorwürfe oder ausgeprägte, unangemessene Schuldgefühle
  • Wiederkehrende Gedanken an den Tod
  • Klagen über ein vermindertes Denk- oder Konzentrationsvermögen, Unentschlossenheit und Unschlüssigkeit
  • Psychomotorische Agitiertheit oder Hemmung
  • Schlafstörungen
  • Appetitverlust oder gesteigerter Appetit mit entsprechender Gewichtsveränderung
  • Negative und pessimistische Zukunftsperspektiven
  • Verlust des Libido

Der schwere Grad richtet sich nach der Anzahl der o.a. Symptome sowie, ob ein somatisches Syndrome vorliegt bis hin zur Steigerung in Angstsymptome wie Halluzinationen und Wahnideen.

In der Regel sind Depressionen auf

Beziehungsprobleme in der Ehe oder der Familie

Probleme im Arbeitsbereich oder der Schule

Nach einer Schwangerschaft

 

zurückzuführen. In depressiven Phasen ist die Neigung groß, die eigene Kraft und Stärke zu unterschätzen und herunter zureden. Jeder Fehler wird aufgebauscht und hochgespielt bis hin zum Katastrophenszenario. Oftmals besteht auch das Gefühl einer Hoffnungslosigkeit.

Wie kommt man aus einer Depressiven Phase wieder heraus?

Als erstes gilt es zu erkennen, dass man sich in einer depressiven Phase befindet. Wenn man dies erkannt hat, hat man es auch in der Hand, aus dieser Phase wieder herauszukommen. Da sich oftmals  eine gewisse Hoffnungslosigkeit einstellt, ist es wichtig, wieder etwas zu finden, dass einem einen Hoffnungsschimmer gibt. In wieweit eine Person ohne fremde Hilfe aus dieser Phase herauskommt, hängt von den persönlichen Umständen und auch vom Grad der Depression ab. Es kann hier hilfreich sein, sich jemanden anzuvertrauen, der ohne eine Beurteilung der Person in der Lage ist, Wege aus der Hoffnungslosigkeit zu erarbeiten und das Selbstwertgefühl der Person wieder herzustellen.

EFT (Emotional Freedom Techniques) ist ein effektives Werkzeug in der Auflösung einer Depressionen, das durch seine einfache und gezielte Anwendung sehr schnell zum Kern des Problems vordringen kann, und weil man hier die Ursachen angeht, sind die Erfolge dann auch langfristig und effektiv.